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Ein Mann im Anzug und mit Brille hält ein Weinglas in die Kamera und prostet der Menge zu. Um ihn herum stehen gut gelaunte Menschen in einer stimmungsvoll rot beleuchteten Umgebung.
Es ist eines der am meisten gesuchten und genutzten Memes, schon im Film war es ikonisch: Cheers Gatsby ist bei Google ein Hit und in den Sozialen Medien, in privaten Chats und überall sonst, wo es etwas zu Feiern gibt, wird es gern genutzt. Nach der Bundestagswahl 2025 hatte die Partei Die Linke auch einiges zu feiern und der Thüringer Spitzenkandidat Bodo Ramelow nutzte die Chance für ein ikonisches Foto. Im Rahmen der Wahl-Berichterstattung für die Fotoagentur IMAGO durfte ich genau diesen Moment festhalten und schoss ein Foto, das seitdem immer wieder und in verschiedenen Fotos gern aufgegriffen wird. Diesem Beitrag ist es vorangestellt.

Ein Bild, ein Statement: Politische Fotografie in Thüringen

Und doch bringt mein heutiger Februar-Rückblick mehr als nur ein besonderes Foto eines ehemaligen Ministerpräsidenten. Er gestattet noch einmal einen Blick auf einen bewegten Monat zu werfen, der für mich mit den Eindrücken der Wir sind der Osten-Party in Berlin und einem Porträtshooting in Berlin-Mitte begann (mehr dazu aber in gesondertem Tagebucheintrag). 

Schon tags darauf entstand ein Bild, dessen politische Aussage die Stimmung in Deutschland ganz gut zusammenfassen könnte und das (trotz anderer Erwartung) auch auf meinem Instagram-Account gut einsehbar ist. Es ist der blanke Po eines mutmaßlichen Neonazis, der im Rahmen einer Demo in Apolda gegen die Neugründung der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative ganz klar zeigte, was er vom demokratischen Konsens und der offenen Diskussion mit Andersdenkenden hält.

Mit seinem entblößten Hintern tut ein rechter Demonstrant seine Meinung zu einer

Ein Mann zieht seine Hose herunter und entblößt sein Gesäß inmitten einer Polizeikontrolle. Polizisten in Schutzkleidung umgeben ihn.

Fotografie in der Wirtschaft: Spannende Einblicke in Supermärkte aus Sachsen und Thüringen

Unterhaltsamer und etwas freundlicher als der Popo-Zeiger waren hingegen meine Besuche in Zwickau in Sachsen und in Greiz in Ostthüringen, die ich in diesem Monat für die Lebensmittelzeitung direkt umsetzen durfte. Zusammen mit einem Redakteur des Fachmagazins besuchte ich dieses Mal Edeka-Märkte und machte einige Fotos, die in der Fachpresse des Einzelhandels erklären sollen, was in Sachsen und Thüringen besonders ist. Also in den beiden Lebensmittelmärkten, versteht sich. 

Immer wieder, unregelmäßig aber recht oft, besuche ich Lebensmittelmärkte - aus beruflicher Perspektive. Zusammen mit REWE oder der Lebensmittelzeitung geht es dann um Neueröffnungen und ungewöhnliche Ansätze in den Unternehmen. Eine spannende Aufgabe, bei der ich immer wieder mit herausfordernden Situationen bei Licht und Raum konfrontiert bin, die aber immer wieder herausragende Fotos ermöglichen und einen Supermarkt aus einer ganz neuen Perspektive zeigen. Mit dabei ist immer wieder auch die Drohne, die noch einmal Luftbilder von den Wirtschaftsunternehmen ermöglicht. Und dank eines fast verzerrungsfreien Weitwinkelobjektivs ist es auch möglich, aus geringer Höhe tolle Aufnahmen zu machen.

Evangelische Kirche, Buchkritik & starke Bilder: Journalistische Highlights

Und doch kam auch im Februar das Thema von Journalismus und Fotografie gesellschaftlicher Themen nicht zu kurz. Im Auftrag der Kirchenzeitung Glaube und Heimat besuchte ich den Gemeindekongress der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland auf der Messe Erfurt. Dort, wo in wenigen Tagen wieder die Thüringen Ausstellung startet, tagten kurz zuvor noch die Engagierten der christlichen Gemeinschaften. Sie stellten sich Fragen rund um die Zukunft des Gemeindelebens und wie sie die Gegenwart schon besser und attraktiver gestalten könnten. Das Ergebnis meiner Arbeit: Fotos des Schauspielers Samuel Koch in den Agenturen, eine ausführliche Bildergalerie mit Hunderten Zugriffen auf der Seite der Kirchenzeitung und weitere Veröffentlichungen in verschiedenen Medien, etwa bei Idea


Außerdem nutzte ich endlich mal wieder die Chance, eine Rezension zu veröffentlichen und einen Text über Walter Homolkas Krieg und Frieden im Judentum zu verfassen. Nur wenige Stunden brauchte ich, um das 160-seitige Buch des ehemaligen Chefs des Abraham Geiger Kollegs und ich kann in der Tat sagen: Ein Hineinlesen lohnt sich (auch in meine Rezension).
Eine Frau mit Brille und rotem Oberteil steht an einem Infostand von „Marburger Medien“ auf einer Messe. Sie hält Broschüren in der Hand und spricht mit Besuchern. Im Hintergrund ist ein Banner mit der Aufschrift „Glauben sichtbar machen“ zu sehen.
© 2025 PPBraun – Journalist und Fotograf aus Erfurt in Thüringen - Nachrichten und Fotografie aus einer Hand