Ein Auftakttreffen in Dinslaken, danach lief fast alles über Bildschirm: Interviews, Textfreigaben, Abstimmungen mit Layout und Fotografie. Im ersten Halbjahr 2026 habe ich für ASE Dinslaken (Albert-Schweitzer-Einrichtungen) und die Lebenshilfe Dinslaken die Ausgabe 1/2026 des Magazins Lebensfarben redaktionell betreut und koordiniert, mit dem Leitthema Transparenz. Lebensfarben ist dabei kein reines internes Blatt, sondern ein Mitarbeiter- und Kundenmagazin: Es richtet sich an Beschäftigte und Bewohner ebenso wie an externe Partner und Interessierte.
32 Seiten, rund 20 Gespräche
Ausgabe 1/2026 hat 32 Inhaltsseiten plus vierseitigen Umschlag. Für zehn Beiträge habe ich mit rund 20 Menschen gesprochen: Koordinatorinnen und Bereichsleitungen, Beschäftigte aus Werkstatt und Garten- und Landschaftsbau, Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppen, Auszubildende, die Geschäftsführung. Manche Gespräche dauerten eine Stunde, andere liefen nebenbei, auf einer Baustelle, zwischen zwei Terminen.
Ein Themenspektrum von Erziehungshilfe bis Werkstattlohn
Die Ausgabe deckt ambulante Familienhilfe ebenso ab wie die interne Ausbildungskoordination, eine neue Wohngruppe in Duisburg-Walsum, eine Protestaktion gegen geplante Kürzungen bei der Eingliederungshilfe, den Garten- und Landschaftsbau der ASE, eine Recherche zur Entlohnung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, ein inklusives Kita-Konzept, die Arbeit des Werkstattrats und einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz bei einer Dinslakener Bäckerei. Dazu kommt die neue Rubrik "nachgefragt", die frühere Porträts fortschreibt.
PR-Konzept: Redaktion und Koordination aus einer Hand
Zur Aufgabe gehörten Interviews, das Schreiben der Texte, dazu die Koordination mit allen Beteiligten, von der ersten Themenidee bis zur fertigen Seite. Beim Layout hat Christina Goldenhaus die Gestaltung übernommen, die Zusammenarbeit lief über die gesamte Produktionszeit unkompliziert und zuverlässig.
Nur ein Treffen in Präsenz
Nach dem Auftakttreffen in Dinslaken lief die Produktion komplett online: Interviews per Videocall, Textfreigaben digital, Abstimmung mit Redaktion und Layout ebenso. Ich bin gern in NRW und am Niederrhein unterwegs, für dieses Projekt hat sich der persönliche Kontakt trotzdem fast vollständig ins Netz verlagert, ohne dass die Qualität darunter gelitten hätte.
Gespräche, die bleiben
Am meisten Freude hat mir die Arbeit mit den Menschen gemacht, über die und mit denen ich geschrieben habe, viele davon mit Beeinträchtigung. Die Gespräche für Lebensfarben waren anders als die meisten journalistischen Termine: direkter, oft persönlicher, immer mit der Frage im Hintergrund, wie viel Selbstbestimmung und Transparenz im Alltag tatsächlich möglich ist.
Ausgabe 2 entsteht bereits
Während Ausgabe 1 gedruckt ist, läuft im Hintergrund schon die nächste Runde: Ausgabe 2/2026 trägt das Leitthema Selbstbestimmte Teilhabe, ebenfalls 32 Inhaltsseiten plus Umschlag, redaktioneller Abgabetermin Anfang Oktober, Erscheinen voraussichtlich Mitte November. Der Rhythmus bleibt derselbe, Interviews, Abstimmung, Layout, nur die Themen und Gesichter wechseln von Ausgabe zu Ausgabe.
